Bei Hunden und Pferden
Osteopathische Behandlung
Folgende Techniken wende ich in Abhängigkeit vom Patienten und dessen Befund an.
01 Strukturelle Techniken
Spezifische schonende Manipulationen oder passive Mobilisierungen der Gelenke stellen die Beweglichkeit wieder her oder lösen blockierte Gelenke.
02 Myotensive (muskuläre) Techniken
Techniken, die die auf die Muskulatur wirken und sich auch die Eigenenergie des Muskels zunutze machen. Dadurch werden Spannungen gelindert, die Muskelelastizität verbessert und die normale Funktion wieder hergestellt.
03 Viszerale Techniken
Diese Techniken beruhen darauf, die Mobilität der inneren Organe (z.B. Leber, Magen-Darm-Trakt, Blase) zu verbessern und dadurch auch ihre Funktion. Basierend auf der Annahme, dass Einschränkungen der Beweglichkeit der Gewebe, die die Organe umgeben, ihre Durchblutung und Funktion beeinträchtigen können.
04 Craniosakrale Techniken
Sanfte Techniken, die darauf abzielen die Beweglichkeit der Schädelknochen zu gewährleisten und die Zirkulation des Liquors (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit) zu verbessern. Sie finden vor allem bei ganzheitlichen Ansätzen Anwendung und bei Störungen des Nervensystems.
05 Neurovaskuläre Techniken
Spezifische mobilisierende Behandlung der Nerven und Gefäße sowie deren umgebendes Bindegewebe. Dadurch können Verklebungen gelöst werden und die Blutversorgung in der betreffenden Region verbessert werden. Infolgedessen werden Schmerzen und Verspannungen gelöst, sowie die Regenerationsfähigkeit des Gewebes wieder hergestellt.
Einige
Anwendungsgebiete beim Hund.
- Welpen und Junghunde: orthopädischer Check-up, Prophylaxe
- Sport- und Diensthunde: Verbesserung der Leistungsfähigkeit
- Geriatrische Patienten: Verbesserung der Lebensqualität
- Patienten zur Rehabilitation nach Operationen (z.B. Kreuzbandriss)
- Chronische Schmerzpatienten
- Patienten mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Cauda equina Kompressionssyndrom, Ischias-Neuralgie/Wasserrute)
- Vorbeugende Gesunderhaltung
Einige
Anwendungsgebiete beim Pferd.
- Patienten zur Rehabilitation nach Verletzungsphasen
- Rittigkeitsprobleme
- Mobilitätsverlust/Steifheit
- Funktionsstörungen der Organe
- Leistungsoptimierung
- Vorbeugende Gesunderhaltung